Für Allergiker zählt zu Hause vor allem eines: gründliche Reinigung für eine effiziente Entfernung von Allergenen. Besonders die Böden sind ein Hotspot. Pollen und Staub landen durch Schuhe im Eingangsbereich. In Wohnräumen werden sie aufgewirbelt und setzen sich am Boden ab. Staubmäuse voller Hausstaubmilben und anderen Allergenen sammeln sich unter Möbeln.
Wie hartnäckig die Allergie-Auslöser sind, unterstreicht auch unser Experte Prof. Dr. med. Karl-Christian Bergmann am Beispiel von Tierhaaren: „Noch bis zu einem Jahr nach dem Auszug einer Katze aus dem Haushalt ließen sich die Allergene des Tieres nachweisen.“
Der Facharzt im Institut für Allergieforschung an der Charité in Berlin betont außerdem, wie wichtig Reinlichkeit in Allergiker-Haushalten ist. Für empfindliche Menschen kommt es nämlich nicht allein auf die Allergene an: „Allergiker-Haushalte sollten grundsätzlich reinlich sein. Dabei muss man unterscheiden zwischen nicht-allergenen Schmutzstoffen, zum Beispiel Abrieb von Teppichen, mit Schuhen eingebrachten Schmutz oder andere Feinstäube, die einen rein irritativen Effekt haben können. Obwohl es sich nicht um Allergene handelt, können diese Stoffe Beschwerden auslösen.“
Wischen statt Wirbeln
Besonders wichtig ist die Nassreinigung. Sie bindet Staub und Pollen, statt sie aufzuwirbeln. Besen oder Staubwedel hingegen peitschen Feinstaub, Pollen und Milbenkot unweigerlich in die Luft. Nassreinigung hingegen hält den Staub fest, schont die Schleimhäute und sorgt für frischere Raumluft.
Da trifft es sich hervorragend, dass nass zu reinigende Bodenbeläge ohnehin besser für Allergiker geeignet sind, wie Prof. Dr. med. Bergmann bestätigt:
„Glatte Fußböden wie Keramik, Fliesen und ähnliche lassen sich selbstverständlich am besten reinigen und sind deshalb für Allergiker besonders geeignet, wenn auch weniger lebensbejahend. Teppiche und Polster enthalten am meisten Staub und sind damit am meisten mit Allergenen belastet, insbesondere wenn Katzen und Hunde oder andere Felltiere im Haus leben. Grundsätzlich gilt beim Halten von Tieren wie Katze und Hund, dass das Lüften besonders wichtig ist, deshalb sind Luftreinigungsgeräte generell wichtig. Hinweis: Beim Halten von Hunden (im Gegensatz zu Katzen) befinden sich die Allergene mehr am Fußboden und werden dort mit Staubsaugern besser aufgenommen.“
Besser mit HEPA
Extra wirksam wird die feuchte Reinigung in Kombination mit vorgelagertem HEPA-Saugvorgang – also dem Einsatz eines Staubsaugers oder Saugroboters mit integriertem HEPA-Filter. Dabei handelt es sich um sogenannte Schwebstofffilter (HEPA steht für „High-Efficiency Particulate Air/Arrestance“), die alle Schwebstoffe mit einer Größe von mehr als 1 Mikrometer zurückhalten. Zum Vergleich: Die für das bloße Auge unsichtbaren Hausstaubmilben sind 100 bis 500 Mikrometer groß.
HEPA-Filter binden zuverlässig Staub, Pollen, Hausstaubmilben oder Schadstoffe und sind somit ein unverzichtbarer Bestandteil der Reinigung in Allergiker-Haushalten.
Vorsicht beim Entleeren
Auf Allergiker lauert noch ein besonderes Risiko dort, wo es viele nicht erwarten: Beim Entleeren von Auffangbehältern für Staub und Schmutz besteht das Risiko, sich den vorher mühsam eingesaugten Allergenen erneut auszusetzen.
Prof. Dr. med. Karl-Christian Bergmann sieht hier einen Vorteil für automatisierte Systeme: „Bei automatischen Absaugstationen, wie bei Saugrobotern, wird die Exposition mit Allergenen aus dem aufgenommenen Staub am ehesten vermieden werden können.“
Allergiker sollten über Reinigungssysteme nachdenken, die mit Beuteln arbeiten, um dem Staub gänzlich zu entgehen.
Die richtige Reinigungsroutine
Für Allergiker heißt es also: erst saugen, dann wischen. Aber wie oft? Grundsätzlich gilt in diesem Fall: viel hilft viel. Aber natürlich ist das Zeitbudget für den Hausputz begrenzt. Zudem richtet sich der Reinigungsbedarf nach individuellen Gegebenheiten. In Wochen mit hoher Pollenbelastung lohnt sich für Pollenallergiker beispielsweise jedes zusätzliche Bodenwischen.
Der Boden des Schlafzimmers erfordert in jedem Fall mehrmals die Woche eine Reinigung. Auch der Eingangsbereich wird idealerweise häufiger kurz geputzt, da hier über die Schuhsolen bei jedem Heimkommen neue Pollen und andere Allergene mit ins Haus getragen werden.
Als Faustregel nennt unser Experte Prof. Dr. med. Bergmann: „Ich würde Allergikerhaushalten ein dreimaliges Absaugen des Fußbodens pro Woche empfehlen, wenn kein Roboter zur Verfügung steht, der das durch den täglichen Einsatz selbst mit moderatem Saugen vermutlich noch wirkungsvoller erledigen kann.“
Ein Saugroboter ist zudem ein echter Gamechanger für Hausstauballergiker. Betroffene lassen den Reinigungshelfer einfach in ihrer Abwesenheit saugen und sind auf diese Weise nicht dem aufgewirbelten Staub ausgesetzt. Prof. Dr. med. Bergmann hat noch einen weiteren Tipp für Hausstauballergiker: „Sobald Bewegung und Licht in ihrer Umgebung ist, flüchten Milben relativ schnell in den tieferen Teppichboden. Ideal ist es deshalb, wenn man den Fußboden durch einen Roboter bei Dunkelheit saugen lässt, da die Milben sich dann mehr an der Oberfläche befinden und deshalb besser zu entfernen sind.“
Vorsicht beim Filterwechsel
Ebenso wichtig wie die Reinigung selbst ist auch die Pflege der Putzgeräte. Beim Entleeren von Staubbehältern oder beim Filterwechsel sollten Allergiker Vorsicht walten lassen, um die entfernten Allergene nicht direkt wieder einzuatmen.
Prof. Dr. med. Bergmann empfiehlt beim Kauf darauf zu achten, dass beim Filterwechsel kein Staub freigesetzt wird. Für ältere Geräte rät der Experte: „Wartungsarbeiten sollten nach Möglichkeit nicht von den Allergikern selbst vorgenommen werden, sondern von Familienmitgliedern ohne Allergie.“
Allergiker-freundliche Reinigung ohne Aufwand mit Roborock
Die gründliche Reinigung in Allergiker-Haushalten erhöht die Lebensqualität. Es kostet jedoch Zeit und Energie, mehrmals die Woche oder gar täglich zu saugen und zu wischen. Die Reinigungshelfer von Roborock sind die perfekte Entlastung.
Saugroboter mit Wischfunktion wie beispielsweise die Geräte der
Roborock Saros Reihe bekämpfen Allergene jeden Tag aufs Neue und auch dann, wenn ihre Nutzer gar nicht daheim sind. So ist das Zuhause bei jedem Heimkommen hygienisch frisch. Für Allergiker bedeutet das zum Beispiel nach einem langen Arbeitstag wortwörtlich: endlich entspannt durchatmen.
Nass-Trockensauger wie die Modelle der
Roborock F25-Serie lassen sich ohne Verlust der Saugkraft flach hinlegen und reinigen mühelos schwer zugängliche Bereiche unter Betten, Sofas oder anderen niedrigen Möbeln. In wenigen Minuten sind Böden staubfrei, die in vielen Haushalten wochenlang ignoriert werden. Noch einfacher geht’s mit Saugrobotern wie dem
Qrevo Edge 2 , die durch ihre geringe Bauhöhe nahezu jeden Winkel erreichen – vollautomatisch.
Die modernen Dockingstationen sind schließlich das ultimative Komfort-Plus der Haushaltshelfer von Roborock. Sie machen das Entleeren von Staubbeuteln, das Nachfüllen von Wassertanks oder das Auswaschen von Mopps überflüssig oder zur Seltenheit. Für Allergiker ist das nicht nur bequemer, es ist gesünder.
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